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Viel Spaß beim Tanzen!

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Willkommen bei „Die Ulis und das Tanzen“ 
 – einem Blog über Tanzkultur: über Mythen und Wirklichkeiten, über Turnierrituale, über Körpergefühl und über das, was zwischen Musik und Menschen passiert. 

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  • Ergänzungen („Historisch ist das noch komplizierter…“),

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Wertungsrichter hinter Gittern

Mein Blick ist vom Vorüberziehn der Tänzer  So müd geworden, dass er nichts mehr hält.  Mir ist, als gäb es nur die tausend Tänzer  Und hinter tausend Tänzern keine Welt.  I hr immer gleicher Gang der Schritte  Die sich in immer gleichen Kreisen drehn! Ihr steter Kampf, die stille Bitte:  I ch möchte auf dem Treppchen stehn!  Da schiebt sich vor meine Brille - zum Glück -   Ein Paar - das tanzt, als wäre es ganz allein,  Als gäb es nur den einen Augenblick  Ich bin entzückt! So soll es sein! Bei dem Versuch, mich in Wertungsrichter hineinzuversetzen, fiel mir Rilkes Gedicht "Der Panther"* ein. Geht es ihnen so wie dem Panther hinter seinen "Stäben" bzw. seinem Gitter? Es ist tatsächlich schwer zu erraten, was in ihnen vor sich geht. Sie stehen meist unauffällig und quasi teilnahmslos am Rande der Tanzfläche. Ihrem Pokerface ist kaum zu entnehmen, wohin sie gerade blicken, was sie denken, fühlen. Abgestumpft von immer gleichen oder ähnli...

Yoga und Tanzen

Yoga ist eine tolle Möglichkeit, sich zu entspannen und inneren Frieden zu finden.  Es hilft, ruhig und locker zu bleiben und den Alltag gelassener zu meistern - jedenfalls ist das eine gängige Meinung. Ist das wirklich so? Auch glaubt man, dass Tanzen einfach herrlich ist! Man kann sich mit seiner Partnerin oder seinem Partner unterhalten und dabei eine Menge Spaß haben.  Schauen wir uns das doch mal genauer an.  Mein Yogalehrer meinte, dass man erst dann Pranayama, also die Atemübungen im Sitzen,  so richtig angehen sollte, wenn man schon ein bisschen Erfahrung mit den Asanas, den Körperübungen, hat.  Er verglich den Rumpf mit einem Tongefäß – der Ton ist erst einmal weich und lässt sich leicht verformen. Bevor man ihn  richtig benutzen und belasten kann, muss er  gebrannt werden. Und genau das passiert durch die Körperübungen: Der Rumpf wird mit der Zeit stabiler, die Muskeln werden fest, aber trotzdem geschmeidig.  So ist der Tontopf dann eins...

Die Letzten werden die Ersten sein!

  Die Letzten werden die Ersten sein! Steht im Neuen Testament.  Ein Hoffnungsschimmer für Loser?  Leider nicht für Turniertänzer.  Denn hier gilt: Die Letzten, also die Paare mit der niedrigsten Platzierung, werden bei der Siegerehrung als Erste aufgerufen, sobald die Ergebnisse verkündet werden. Ein kleines Drama spielt sich ab:  "Den sechsten Platz hat sich ertanzt - das Paar mit der Startnummer sowieso vom Tanzverein X  aus Y". Ich stehe neben der aufgerufenen Tänzerin, die sich von der Tanzfläche gerade abgewandt hat, sie kämpft mit den Tränen - Enttäuschung pur!  Sie ringt um Contenance: jetzt bloß nicht heulen! bloß nicht das Make-up ruinieren! Kopf hoch! Stärke zeigen!  Mit Schwung, als hätte sie diesem Moment entgegengefiebert, dreht sie sich um. In ihren Augen glitzern Tränen – jetzt Tränen der Freude! Gemeinsam mit ihrem Partner eilt sie beschwingt auf die Tanzfläche. Dort erhalten sie die Urkunde. Das Publikum und die anderen Paa...